Neues Programm in Entstehung!

Wir arbeiten an einem neuen Konzept, das wir voraussichtlich ab 2027 präsentieren können.


Phantasien
Romantische Damen im Porträt

Clara Schumann – Josephine Lang – Fanny Hensel – Emilie Mayer – Alma Mahler-Werfel

links und rechts: ©  Michaela Krasnanska und Robert Krasnansky; Mitte: Foto Veronika Wincor, Flyergestaltung Dominik Dürrschmid

Wir präsentieren in unserem Programm fünf (spät-)romantische Komponistinnen. Clara Schumann schrieb von ihrer Liebe zum „Phantasieren“ am Klavier. Inspiriert davon verbinden wir ausgewählte Lieder der Komponistinnen mit eigenen improvisatorischen Phantasien. Programmmusik war ein zentraler Bestandteil romantischer Musik. In diesem Sinne versuchen wir in unseren musikalischen Phantasien mit Violine, Hackbrett und Stimme das Lebensgefühl der einzelnen Frauen klanglich wiederzugeben. Wir zitieren dabei musikalisch aus ihren Kompositionen sowie literarisch aus Briefen und Tagebüchern, und lassen so die Künstlerinnen selbst zu Wort kommen. Fallweise werden Harmonien, Rhythmen oder Basslinien der Lieder aufgegriffen, weiterentwickelt und verfremdet. Genauso wie auch in der Romantik die Nuancierung von Klangfarben ein wichtiges Thema war, tauchen wir mit einer Vielfalt an zeitgenössischen Spieltechniken und Klangeffekten in verschiedene Stimmungen ein.

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Die Geggis
Kinderkonzert 

nach dem gleichnamigen Buch von Mira Lobe und Susi Weigel

mit Musik von Elisabeth Naske und Georg Philipp Telemann, Textbearbeitung: Ela Baumann

© Claudius Röhl

In unserem ersten Kinderkonzertprogramm waren Ausschnitte aus dem bekannten Kinderbuch von Mira Lobe zu hören, bearbeitet von Ela Baumann und für unsere ungewöhnliche Besetzung vertont von Elisabeth Naske. Wir verbanden diese neuen Kompositionen mit barocker Musik von Georg Philipp Telemann und erweiterten das Programm durch szenische und interaktive Elemente, insbesondere für die Aufführungen an Volksschulen.
Die Geschichte der Geggis erzählt von zwei verfeindeten Gruppen, den grünen Sumpfgeggis und den roten Felsgeggis, die jeden Kontakt zueinander meiden. Onkel und Tante versichern ihnen, dass die jeweils anderen ganz fürchterlich sind. Ein junger Sumpfgeggi und ein junger Felsgeggi verirren sich und treffen zufällig aufeinander. Ob das wohl gut geht?


Von Neuem

© Johannes Strassl

Im Programm "Von Neuem" verbanden wir vokale und instrumentale Musik unterschiedlicher Epochen und ließen die Stücke mit Improvisationen fließend ineinander übergehen. Es erklang Bachs Partita für Violine solo in h-moll, von uns für unsere Besetzung neu arrangiert. Außerdem waren Lieder der romantischen Komponistinnen Josephine Lang, Emilie Mayer und Clara Schumann zu hören, sowie zeitgenössische Musik von Rudi Spring und Hans Stadlmair. Die Liedtexte erzählten eine Geschichte über Natur, Liebe, Glaube und Neubeginn. 


Im Fluss

Unser erstes eigenständiges Programm durften wir in der Strengen Kammer des Porgy & Bess Wien aufführen, initiiert von Renald Deppe. Den Rahmen bildeten fünf zeitgenössische Stücke von Hans Stadlmair aus dem Zyklus "Mirjam" für Sopran und Tenorhackbrett. Ein Stück aus diesem Zyklus war auch ursprünglich der Anlass für unser erstes Zusammenspiel an der Bruckneruni Linz. Zwischen die zeitgenössischen Stücke fügten wir Ausschnitte und Improvisationen über Vivaldis "Die vier Jahreszeiten".